Projekt Elektromotoren – selber bauen

Zu Beginn des Projektes trafen wir uns (12 Schüler aus den Klassen 5 bis 8 sowie zwei Projektleiter), um bei der Göppinger Firma Krauter GmbH den industriellen Bau sowie die Reparatur von Elektromotoren zu besichtigen. Der Werkstattleiter Herr Schmidt führte uns sachkundig und freundlich durch das Werk und beantwortete kompetent  jede Schülerfrage. Wir fühlten uns willkommen und wurden am Ende der Führung mit einer kleinen süßen Aufmerksamkeit verwöhnt.

Zurück an der Schule bauten wir kleine Elektromotoren aus alten CD-ROM-Laufwerken, Festplatten und PC-Ventilatoren aus, um sie dann ausgiebig zu testen. In vielen Experimenten lernten wir anschließend die physikalischen Grundlagen des Elektromotors kennen: Magnete und ihre Kräfte, Elektromagnete, magnetische Felder.

Am nächsten Tag durfte jeder von uns mit dem Bausatz der Firma Eschke einen Elektromotor zusammenbauen. Das geschah in vier Schritten: Wickeln des Feldmagneten, Wickeln des Ankers, Zusammenbau des Kommutators, Montage der Schleifkontakte und zum Schluss die Endmontage des Motors.

Der Probelauf zeigte, ob alles korrekt verbunden wurde. Und tatsächlich liefen nahezu alle Motoren beim ersten Test, wenn auch etwas unrund.

Am letzten Tag wurden die Schleifkontakte nachjustiert und mit einem Tropfen Öl schnurrten zum Schluss die Elektromotoren leise vor sich hin. Einige Teilnehmer brachten von zuhause ihre Modellfahrzeuge mit. So konnten wir die Elektromotoren von ferngesteuerten Autos, Hubschraubern und Motorrädern genau studieren und ausprobieren.

Am Nachmittag (Tag der offenen Tür) wollten wir unser Projekt vorstellen. Dazu bauten wir im Physik-Übungssaal an verschiedenen Tischen Versuche zum Thema Elektromotor auf: Magnete und ihre Wirkung, der Kommutator, unser Elektromotor und Modellfahrzeuge mit Elektromotoren. Eine Powerpointpräsentation zum Elektromagneten rundete die Vorstellung ab.