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WO DER HIMMEL AM HELLSTEN IST

Vier arbeitslose, überflüssige Gestalten auf dem Weg. Niemand will mehr etwas von ihnen, sie sind verbraucht, taugen nicht mehr zur Ausbeutung. Doch sie haben eine gemeinsame Hoffnung: Musik machen zu können, "tiefe, aufwühlende Töne, und grelle erschütternde Töne und eine Pauke, die kraftvoll vorwärts treibt, und schnelle,leise Töne, die das Herz weit machen." Stadtmusikanten in Bremen werden! Doch es kommt anders, wie jeder aus dem Märchen weiß.

F.K. Waechters Version des Märchens zeigt vier Charaktere, die schlechter nicht zusammenpassen könnten. Einen Phlegmatiker, der den Mut nie verliert. Einen anhänglichen Rabauken. Einen eingebildeten, aber intelligenten Schwätzer. Eine Dame, die eigentlich keine Lust mehr auf Flirtversuche hat, oder doch?
Und sie zeigt eine Räuberbande, wie wir sie kennen - "Die Welt ist eine Trüffelpastete, wir formen sie nach unserem Willen!" Was sollen vier Möchtegern- Musiker dagegen ausrichten?

Aber wir sind im Märchen, und da sind happy ends erlaubt. Denn "Wo der Himmel am hellsten ist..."

               DA IST BREMEN!

 Gerald Schelle