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Die Kelten in Stuttgart: Exkursion der Klasse 6b

Plakat zur Kelten- ausstellung
Nach keltischen Vorbildern selbst entwickelte Mustervorlage
Gestaltetes Bronzeblech z.B. für eine Gürtelverzierung
Kupferarmband mit Glasstein

Wir, die Klasse 6b, besuchten am Dienstag, den 22. Januar 2013, gemeinsam mit unseren Lehrern Herrn Sperling und Frau Mai, die „Kelten-Ausstellung“ in Stuttgart.

Nach der zweiten Unterrichtsstunde liefen wir gemeinsam zum Göppinger Bahnhof, um mit dem Zug nach Stuttgart zu fahren. Am Hauptbahnhof angekommen machten wir uns auf den Weg zur Ausstellung, deren einer Teil sich im Stuttgarter Kunstgebäude befindet.

Im Geschichtsunterricht bei Herrn Sperling hatten wir schon einiges über die Kelten gehört – wann und wie sie lebten. Nun waren wir gespannt, was uns in dieser Ausstellung alles erwartete! Im Museum wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und durch eine Museumsmitarbeiterin begrüßt. Sie fragte uns zunächst, was wir denn schon alles über die Kelten wissen. Danach begann die Führung in dem Raum „Kelten an der Donau“, in dem sich römische Statuen und Vitrinen mit Funden aus dieser Zeit befanden. Im nächsten Raum konnten wir die Waffen der Kelten in der Eisenzeit anschauen. Uns beeindruckte vor allem der Schmuck der Kelten wie Armring, Scheibenhalsring und Hohlbuckelring. Wir lernten viel über die Lebens- und Essgewohnheiten der Kelten. Früher gab es viel Schweinefleisch, das den Überlieferungen nach sehr zäh gewesen sein soll.

Im nächsten Raum erfuhren wir Wissenswertes über die Religion der Kelten.
Exponate der Glas- und Töpferkunst zeugten von dem außergewöhnlichen Kunstschaffen der Kelten. Die Kelten lebten in Ansiedlungen mit Häusern aus Stroh und Holz, die in einem Rechteck angeordnet und mit Flüssen umgeben waren. Dies diente auch zum Schutz gegen Feinde und Angriffe.

Die Gräber der Kelten wurden mit verschiedenen Beigaben ausgestattet. Die Grabstätte des Fürsten wurde zum Beispiel mit seinen Jagdutensilien, Weinkesseln und Bronzetellern verziert. Die Kelten betrieben regen Handel mit anderen Völkern in Europa. Sie exportierten Rohstoffe wie Eisen und Zinn sowie Waffen und Werkzeuge.

In den zwei Workshops, an denen unsere Klasse teilnahm, wurde keltischer Schmuck hergestellt und eine Altersbestimmung an einem Schädel vorgenommen.
Im zweiten Teil der Ausstellung besichtigten wir im Alten Schloss einen der bedeutendsten Grabfunde – die Ausstattung des Fürsten von Hochdorf. Prachtvoller Schmuck und reich verzierte Gebrauchsgegenstände zeugten vom meisterlichen Kunstschaffen der Kelten.

Zum Schluss zeigte uns Herr Sperling noch einen-Helm aus der La-Tène-Zeit um 350 v. Chr. Er gehörte zur Rüstung und diente zum Schutz vor Angriffen.
Die Ausstellung „Die Welt der Kelten“ war für uns alle sehr interessant.

Anna-Maria Unverricht