Hohenstaufen-Gymnasium Göppingen
Suche
zur Navigation

Russisch lernen?

Russisch erschließt den Zugang zu einem bedeutsamen Teil europäischer Kultur.

Die europäische Malerei wäre ohne Kandinskij, Chagall, Malewitsch, Repin u.v.m. nicht denkbar. Wer kennt nicht die großen russischen Komponisten Tschajkowskij, Rachmaninow, Prokowjew und Strawinskij, begnadete Künstler wie Sjatoslav Richter, Mstislav Rostropowitsch, David und Igor Oistrach? Tolstoj, Dostojewskij, Puschkin, Tschechow, Gogol haben im 19. Jahrhundert in der europäischen Literatur wesentliche Akzente gesetzt, Gorkij, Charms, Achmatowa, Zwetajewa, Solschenizyn und zuletzt Pelewin im 20.Jahrhundert.

Russisch eröffnet außerdem internationale Kommunikationsmöglichkeiten

Es ist eine der sechs Arbeitssprachen der UNO und eine wichtige Welthandelssprache. Mehr als 250 Millionen Menschen sprechen Russisch.

Russisch ermöglicht den Einstieg in die größte europäische Sprachenfamilie, die slawischen Sprachen. Dazu gehören Tschechisch, Polnisch, Kroatisch, Serbisch, Bulgarisch, Ukrainisch usw.

Weiter ist Russisch auch politisch von einer großen Wichtigkeit.

Für ein vereintes Europa ist es unabdingbar wichtig, Kontakte mit den östlichen Nachbarn zu pflegen: innerhalb der EU z.B. mit Polen und Tschechien und außerhalb mit Russland, Weißrussland und der Ukraine.

Russisch eröffnet aber auch den Weg nach Zentralasien. In den meisten Ländern der ehemaligen UdSSR wird Russisch auch heute noch gesprochen und unterrichtet. In einigen von ihnen ist es sogar die zweite Landessprache.

Auch wirtschaftliche ist Russisch von größter Bedeutung.

Rund ein Drittel des in Deutschland verbrauchten Erdöls stammt aus Russland, ebenso das meiste Erdgas. Die russische Föderation ist riesiger potentieller Markt. Die Beherrschung der russischen Sprache eröffnet viele Wege in der heutigen Arbeitswelt.

Viele Schülerinnen und Schüler, die mit dem Gedanken spielen, Russisch zu lernen, stellen die Frage, ob es nicht schwer sei, eine sich in vielerlei Hinsicht von den europäischen Sprachen unterscheidende Sprache zu lernen. Und natürlich gehört da – wie in jedem anderen Fach auch – auch Fleiß und sorgfältiges Arbeiten dazu. Wenn man aber bereit ist, sich auf diese spannende Reise zu begeben, dann erhält man jede erdenkliche Hilfestellung. Das neue Alphabet, das so vielen Schülerinnen und Schülern zunächst Angst macht, ist in der Regel in den ersten zwei Monaten gelernt und dann beherrscht man eine Schrift, die nicht mal alle Lehrer lesen können. Und dann eröffnet sich die große weite Welt der russischen Sprache, Kultur, Geschichte und Mentalität. Und das ist eine Reise, auf die es sich auf jeden Fall zu begeben lohnt!