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Modellprogramm "Kulturagenten für kreative Schulen" Baden-Württemberg

Unsere Schule ist eine von 40 Schulen (von ca. 4000) in Baden-Württemberg, die sich für die Teilnahme am Modellprogramm qualifiziert hat und über eine Kulturgruppe mit Lehrer- und Schülerbeteiligung sowie eine beratende Kulturagentin, Frau Kerstin Schaefer, verfügt. Ausführliche Informationen:

Projekte 2017/18

Künstlerkooperation im Geschichtsunterricht

Den Zwangsarbeitern des 2. Weltkriegs in Göppingen wird eine Gedenkskulptur auf dem Gräberfeld des Hauptfriedhofs gesetzt, das Modellprogramm Kulturagenten für kreative Schulen BW am Hohenstaufengymnasium fördert dieses Projekt der Klasse 9c mit ihrem Lehrer Jonas Takors. Der begleitende Künstler ist der Bildhauer Uli Gsell.

Ein schwerer Betonblock wird von den Schülern erarbeitete Worte und Wortkombinationen in verschiedenen Sprachen zeigen, die als Relief aus dem Betonguss auftauchen.

Wenn der Beton ausgehärtet ist und politischen Gremien zugestimmt haben, wird das Denkmal im Frühjahr aufgestellt. Infomationen zum Ablauf des Projekts.

HoGy-Kulturagentenkunstprojekte 2016/2017

Drei Kulturprojekte standen im Schuljahr 2016/2017 für die Schüler*innen des Hohenstaufen-Gymnasiums in Göppingen zur Auswahl, und jedes von ihnen weckte ungeahnte kreative Talente.

Balladen in Rap“ war für die Klasse 7b konzipiert, die sich in zwei Gruppen dem Beatboxen und Texten widmete. Die Künstler Toba Borke und Pheel brachten den Schüler*innen dabei die nötigen kreativen Techniken nahe und zeigten ihnen außerdem, wie man mit einem Sampling-Gerät Töne und Sounds entstehen lässt und eine Soundchoreographie erarbeitet. Die Schüler*innen lernten so nicht nur Tricks und Kniffe von den Profis, sondern konnten sich auch intensiv kreativ entfalten. Am Ende des Projekts wurde dann vor Publikum kunstgerecht und mit neuem Selbstbewusstsein gerappt und improvisiert.

In Zusammenarbeit mit der Imker-AG, dem Bildhauer Michl Schmidt und Filmemacher Stefan Adam entstand beim zweiten Projekt eine „Bienenarchitekturskulptur“. Die Schüler*innen der Klasse 10a konnten sich dabei entscheiden, ob sie sich lieber am Filmprojekt oder bei der Architekturgruppe beteiligen wollten, denn es ging darum, eine funktionale und ästhetisch ansprechende Skulptur für die Schulbienenvölker zu entwickeln und dies Schritt für Schritt zu dokumentieren. Die Entwürfe für das Architekturprojekt wurden zunächst über Zeichnungen in Modelle umgesetzt, wobei auch die besondere Architektur des HoGy mit in den kreativen Prozess einfloss. So entstand ein Metallskulpturentwurf mit Ergänzungselementen, auf den am Ende des Schuljahrs die Namen der Beteiligten eingraviert werden. Die parallel arbeitende Filmgruppe übte sich derweil in Bildgebung, Ton, Schnitt und Interviewtechniken und begleitete nicht nur das Entstehen der Skulptur, sondern widmete sich auch filmisch der Schule und der Umgebung, in der die Skulptur zu finden sein wird. Bienenarchitekturfilm anschauen

Kulturprojekt Drei lief unter dem Titel „Stimmgewallt (sic)“ und richtete sich an die Theater-AG des HoGy. Schauspieler Jan Sandro Berner half den Schüler*innen im Rahmen eines dreitägigen, intensiven Workshops dabei, an ihrer Stimmer, ihrer Sprache und ihrer Atmung zu arbeiten. Bei kreativen Improvisationen verbesserten die Lernenden dabei nicht nur ihre Präsenz und ihren persönlichen Ausdruck, sondern machten sich auch im wahrsten Wortsinne besser hörbar.

Allen drei Projekten war gemeinsam, dass die Schüler*innen mit viel Mut und Einsatzfreude bei der Sache waren und erfolgreich an ihrem selbstbewussten Auftreten arbeiten konnten – nicht nur im Rahmen der Projekte, sondern auch als Mitglieder der Schulgemeinschaft.

Kulturagenten-Kooperationsprojekte 2016:

Workshop 1: „Drehbuchschreiben“ mit Timo Gößler (Dramaturg und Drehbuchautor Berlin, Dozent an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, ehemaliger HoGy-Absolvent)

  • Projektbuch "Abenteuer Drehbuch schreiben" mit Schülertexten, Bildern, Zeitungsartikeln und einem Interview mit Timo Gößler (PDF  47 Seiten  2,5 MB)

Workshop 2: HoGy-Echtfilm-Dreh mit der Filmemacherin Kerstin Risse (Medien und Mehr e.V. Reutlingen)

Kosten und Finanzierung:

Das Projekt fand im Rahmen des Programms "Kulturagenten für kreative Schulen Baden-Württemberg" statt und wurde darüber finanziert.

Unser Projekt auf der Seite "Kooperationskompass Baden-Württemberg"