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Künstlerkooperation im Geschichtsunterricht

Entwurf der Schriftzüge
Schnitt für das Gipsmodell
dir russischen Begriffe
Probeguss in Gips
Probeguss in Gips
alle Wortblöcke
Wortschablonen in der Betongussform
endgültige Anordnung
die Gussform ist gefüllt

Den Zwangsarbeitern des 2. Weltkriegs in Göppingen wird eine Gedenkskulptur auf dem Gräberfeld des Hauptfriedhofs gesetzt, das Modellprogramm Kulturagenten für kreative Schulen BW am Hohenstaufengymnasium fördert dieses Projekt der Klasse 9c mit ihrem Lehrer Jonas Takors. Der begleitende Künstler ist der Bildhauer Uli Gsell (www.uli-gsell.de)

Der Künstler hat vier Tage mit den Schülern und Herrn Takors vor Ort im HoGy gearbeitet, recherchiert, entworfen und Schüler mit der Muttersprache Russisch/Polnisch hinzugezogen.

Der schwere Betonblock wird die von den Schülern erarbeiteten Worte und Wortkombinationen, die als Relief aus dem Betonguss auftauchen.

"Zentral sind die Worte "Denk an" im Sinne von "Erinnere dich an" auf Polnisch, Russisch und Deutsch. Im darum angeordneten Wortfeld findet sich das Wort Zwangsarbeit ebenfalls in allen drei Sprachen.

Die folgenden Begriffe  finden sich nur auf deutsch: hilflos, gefangen, Befreiung, Tod, kein Entkommen, Heimweh, Kriegsgefangene, Arbeit, Soldaten, Krankheit, Erinnerung, Leiden, Lager, Trauer, Soldaten.

Mittlerweile ist die Plastik fertig, befreit aus der Gussform und gesäubert - und wenn die zuständigen Ausschüsse im Rathaus (Bauauschuss, Kulturausschus, Gemeinderat/Jugendgemeinderat) prositiv entscheiden wird sie nach März (dann erst tagt der letzte entsprechende Ausschuss) auf ein Fundament, das die Stadt errichten will bei den Zwangsarbeitergräbern versetzt werden. Sie soll öffentlich einngeweiht werden. Die Schüler wollen die Gräber parallel pflegen und ggf. auch weiter bepflanzen und werden in den Ausschüssen vertreten sein und das Projekt vorstellen.

Aufstellung des Denkmals - Termin steht fest:

Dienstag, 15. Mai um 16 Uhr auf dem Hauptfriedhof

Artikel in der Stuttgarter Zeitung vom 6.4.2018  online lesen

Artikel in der NWZ vom 5.12.2017