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Kulturagentenprojekt für den Aufenthaltsraum - Hütte, Möbel und Filmdokumentation

Das große design-architektonische Kulturagentenprojekt im Sommer 2018 gliederte sich in drei Bereiche, die von verschiedenen Schülergruppen aus den Klassen 8a und 8b bearbeitet wurden:

Bau der Hüttenräume

Die erste Gruppe arbeitete mit dem Bildhauer Uwe Schäfer zusammen und beschäftigte sich mit dem Ur-Thema der menschlichen Behausung und bekam verschiedene Beispiele von einfachsten Hütten aus weggeworfenen Materialien zu sehen. Durch die Situation "Raum im Raum" wurde klar, dass dieser Schutz- oder Rückzugsraum auch eine starke symbolische Dimension hat.

In Kleingruppen wurden erste Pläne entworfen, Konstruktives, Funktion und Aussehen diskutiert. An den beiden weiteren Terminen wurden die Ideen realisiert, aus den zuvor gesammelten Materialien wurden erst die tragenden Gerüste konstruiert und dann Dächer, Wände, Fensteröffnungen und Türen eingesetzt. Das Material, das sonst wohl auf dem Sperrmüll gelandet wäre, setzte die Rahmenbedingungen und musste mit Säge, Hammer, Nägeln, Winkeln, Schrauben und Akkuschraubern so zusammengesetzt werden, dass die Konstruktion hält. Dies bereitete den Schülerinnen und Schülern oft Kopfzerbrechen, die Teams fanden dann aber immer wieder überzeugende Lösungen.

Bau der Sitzgelegenheiten

Die zweite Gruppe mit dem Performance-Künstler Florian Klette stellte grundlegende Überlegungen zum Thema Sitzen-Ruhen-Entspannen an und baute erste Modell-Sitzmöbel aus Papier.

Dann wurden aus Bergen von Zeitungspapier mehrere Meter lange stabile Stränge gekleistert, die dann am nächsten Termin in kleineren Gruppen zu Sitzgelegenheiten in den unterschiedlichsten Formen zusammengebaut wurden. Auch hier waren Sägen, Schrauber und Tacker im Dauereinsatz und die Schülerinnen und Schüler konnten sich an den Eigenschaften der verschiedenen Materialien messen und praktische Erfahrungen mit verschiedenen Werkzeugen und Konstruktionsmethoden sammeln.

Filmdokumentation über die beiden Projekte

Die dritte Gruppe wurde vom Filmemacher Stefan Adam begleitet und lernten die Mittel des Films kennen. Die Schülerinnen und Schüler konnten dann gleich praktisch umsetzen, wie die unterschiedlichen Kameraeinstellungen wirken, wie nah die Kamera am Geschehen sein sollte, oder wie die Kamera bewegt werden kann, um einen bestimmten Eindruck zu erzielen.

Hier der von Stefan Adam endgültig geschnittene Film: