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Arbeitsgruppe "Gefahren durch Medien"

Schon seit 2006 beschäftigen wir uns mit den Gefahren in digitalen Medien (Missbrauch von Sozialen Netzwerken, Gewaltdarstellungen, Pornografie, Gebührenfallen, Urheberrechtsverletzungen, Fernseh- und Videostreaming, Computerspiele, ...).
Seit 2010 werden wir sehr gut von der Präventionsabteilung der Göppinger Polizei unterstützt, Elternabende und Schulungen der Siebtklässler informieren uns zum aktuellen Stand der sich schnell ändernden Problemfelder.

Unser Ansatz:

Smartphones und Computer sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und stellen universale Geräte dar, die ungemein informativ, hilfreich, interessant, aber auch gefährlich für uns und unsere Kinder sein können. Ziel der Medienerziehung ist, dass Kinder lernen, mit den digitalen Geräten und den Möglichkeiten des Internets umzugehen ohne ihnen zu verfallen und ein Bewusstsein für die Gefahren zu entwickeln.

Tipps für Eltern

  • Erklären Sie ihrem Kind, dass es Inhalte und Angebote im eigenen Interesse kritisch beurteilen sollte. Informationen werden oft mit bestimmten hintergründigen Absichten bereitgestellt. Immer wieder wird versucht, Meinungen zu beeinflussen, an persönliche Daten zu kommen oder mit Tricksereien Geld zu verdienen.
  • Klären Sie Ihr Kind über die Gefahren im Internet, in sozialen Netzwerken, im Chat auf, machen Sie eindringlich klar, dass niemals der richtige Name, die Adresse, der Name der Schule oder Telefonnummern an nicht persönlich bekannte Kommunikationspartner weitergegeben werden darf.
  • Informieren Sie sich selbst, lassen Sie sich auch von Ihrem Kind zeigen "wie es geht".
  • Vereinbaren Sie feste Regeln für die Benutzung des Computers und schaffen sie auch smartphonefreie Zeiten. Das Handy liegt dann während den Hausaufgabenzeiten in der Küche, dann werden diese garantiert schneller und konzentrierter erledigt.
  • Beachten Sie Altersfreigaben von Filmen und Spielen.
  • Beobachten Sie die Gewohnheiten Ihres Kindes mit den digitalen Geräten, wie viel Zeit es verbringt, lassen Sie sich erklären, womit. Isoliert es sich im realen Leben und zieht sich in die virtuelle Welt zurück?
  • Interessieren Sie sich für das, was Ihr Kind mit digitalen Medien macht, reden Sie vertrauensvoll darüber statt Ihrem Kind nachzuspionieren. Wenn es Probleme gibt, reagieren Sie besonnen und erst einmal sachlich, lassen Sie sich genau erklären, wie es dazu gekommen ist, fertigen Sie sofort Screenshots als Beweismittel an.
  • Nehmen Sie Kontakt zu den Eltern der Freunde Ihrer Kinder auf, besprechen Sie Regeln und Probleme gemeinsam.
  • Und vor allem: Machen Sie Ihrem Kind alternative Angebote im "richtigen Leben".

Ausführliche Informationen bietet Ihnen die sehr gute Broschüre des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg "Medien - aber sicher", die sie auch hier als PDF-Datei (10 MB) herunterladen können.

Links

klicksave.de: Umfassende Informationen und Material, Viele Anleitungen
handysektor.de: Handy-Verhaltenstipps, Beurteilung von Apps, ...
mecodia akademie: Leitfäden für facebook, whatsapp, Instagram, usw.
seitenstark.de: Arbeitsgemeinschaft vernetzter Kinderseiten
lizzynet.de: für jüngere Mädchen
Blinde Kuh: Kindgerechte Suchmaschine, für jüngere Kindern gut als Startseite
Jugendschutz.net: Beschwerdestelle bei bedenklichen Inhalten
usk.de: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle, Altersfreigaben
mpfs.de: Medienpädagogischer Forschungsverbund - wissenschaftliche Studien


Gebührenfallen, Abofallen, kostenpflichtige Dienste

Falls sich Ihr nicht volljähriges Kind (unbeabsichtigt) bei einem kostenpflichtigen Dienst angemeldet hat und Sie eine Rechnung bekommen haben, sollten Sie nicht zahlen, sondern mit einer Verbraucherzentrale oder einem Rechtsanwalt Kontakt aufnehmen.

Nicht auf eine Rechnung reagieren ist der falsche Weg. Sie sollten mindestens einen ausgefüllten Musterbrief (Quelle c't-Magazin) zurückschicken. Diese Musterbriefe können Sie auch bei uns herunterladen.