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Berufsinformationstag 2019 am Hohenstaufen-Gymnasium

Ein „Jubiläum“ konnte am Freitag, dem 11.10.2019 der Berufsinformationstag (BIT) am Hohenstaufen-Gymnasium feiern, der bereits zum fünften Mal stattfand. Wie auch in den vorangegangenen Jahren stellte eine Vielzahl an Beratern aus unterschiedlichsten Fachbereichen den Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen sowie der Kursstufe ihr Ausbildungen, Studiengänge und Berufe vor. Auch die Bildungspartner des HoGys waren anwesend, die die Referentengruppe aus ehemaligen Schüler*innen und Eltern perfekt ergänzten.

Die stellvertretende Schulleiterin Annette Staudenmayer freut sich über die rund 50 anwesenden Referenten. Sie wies in ihrer Begrüßungsrede auf die Wichtigkeit und den Ausbau der Berufsorientierung hin, die angesichts steigender Zahlen an Studienabbrechern an Bedeutung gewonnen habe.

In der darauffolgenden Eingangsrede konnten die Anwesenden von Timo Gößler, einem ehemaligen HoGy-Schüler, erfahren, welchen Zusammenhang es zwischen den großen gesellschaftlichen Themen wie Klimawandel oder Rechtsextremismus und der eigenen Berufswahl gibt. Timo Gößler selbst beendete seine Schulzeit 1997 mit dem Abitur und wollte zunächst Regie studieren, bis er durch mehrere Praktika herausfand, dass seine eigentliche Begeisterung und sein Talent dem Geschichtenerzählen und damit der Dramaturgie galten. Heute lehrt er an der Filmuniversität Babelsberg und war an diversen bekannten Film- und Serienproduktionen beteiligt.

Gößler stellte überzeugend dar, dass bei der Frage, was man werden will, nicht konkrete Berufe wichtig seien, sondern die Fragen: „Was treibt mich an?“ und „Was will ich?“. Man könne nicht faul sein in einer Zeit, die einem kaum Garantien gebe, aber wer eine Arbeit mit Freude verrichte, der werde unabhängig vom konkreten Beruf gute Arbeit leisten und damit auch einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft leisten. Damit schloss Gößler den Bogen zum Anfang seiner Rede, indem er betonte, dass Verantwortung für sich selbst auch zu Verantwortung für die Gesellschaft führe, die gerade angesichts der momentanen Verhältnisse enorm wichtig sei.
 

Nach der Eingangsveranstaltung begannen die Beratungsrunden. Die Schüler*innen hatten im Vorfeld drei Berufsfelder ausgewählt und besuchten diese nun in den jeweils dreißigminütigen Beratungseinheiten. Von Architektur gab es über Elektrotechnik, Medizin, Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftsphysik bis hin zu Sonderpädagogik, Bankwesen und Verwaltungsdienst viele Möglichkeiten, sich aus erster Hand bei Studierenden und Berufstätigen zu informieren. Die ehemaligen HoGy-Schüler*innen, Eltern und Vertreter der Bildungspartner erklärten ihre Fachrichtung mit viel Engagement und Geduld.

Ein großer Dank der Schulleitung ging an Frau Gründler, die bereits den letzten BIT mitorganisiert hatte und dieses Mal mit großem Engagement die Hauptorganisation übernommen hatte. Dank ging auch an das Vorbereitungsteam um Frau Wienecke, Herrn Muhr und Herrn Sperling sowie an das Technikteam um Herrn Joas und Herrn Schwarz.

Seit nunmehr acht Jahren ist der BIT am HoGy eine feste Tradition, die sich auch in diesem Jahr bewährt hat, um Schüler*innen erste Kontakte mit der Studien- und Berufswelt zu ermöglichen oder auch den einen oder anderen Berufswunsch zu überdenken oder zu bestätigen.