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Unterwegs auf dem Weg zur Freude

Eine Woche Taizé erleben vom 15.Juli -22.Juli 2018

Zum zweiten Mal durften Schülerinnen und Schüler des HoGy  mit der Freihof-Schülergruppe mit nach Taizé fahren. So machten sich am 15. Juli 2018 die 24 Schüler und Schülerinnen aus dem Freihof-Gymnasium und dem Hohenstaufen-Gymnasium erwartungsvoll zusammen mit ihren Lehrerinnen R. Bohnenberger, A. Lehnert-Branz und ihrem Lehrer M. Hestermann  auf den Weg nach Taizé.

Taizé -  die berühmte ökumenische Gemeinschaft von etwa 100 Brüdern, die in dem kleinen Dorf in Burgund/Frankreich internationale Jugendtreffen veranstaltet. Beten, singen und dem anderen mit vielfältigen Arbeiten für die Gemeinschaft dienen – das strukturiert den Tagesablauf der Jugendlichen und Erwachsenen in dieser außergewöhnlichen Gemeinschaft. Das diesjährige Motto in Taizé lautet: „Eine Freude, die nie versiegt“. Prior Frère  Alois betonte, dass die Freude, die uns Christus schenkt, uns motiviert auf unseren Mitmenschen zuzugehen. So wurden wir eingeladen und ermutigt bei den gemeinsamen Aktionen aus der Quelle der Freude, die aus dem Evangelium entspringt, zu schöpfen. Dies taten über 3000 Jugendliche  in ihren internationalen Kleingruppen in ihren vielfältigen Begegnungen bei Bibeleinführungen, bei Gottesdiensten, beim Singen der Taizélieder und  bei der gemeinsamen Arbeit. Die Gottesdienste, die überwiegend aus einem musikalischen Dialog zwischen den Brüdern und der vielstimmigen Gemeinde besteht, waren die Höhepunkte eines jeden Tages. Die Gebetszeiten und das Erleben der Stille in einer Menschenmenge von 3000-4000 Menschen wurden dabei zu einem besonderen Erlebnis.  Viele Freundschaften wurden geschlossen, die beim gemeinsamen Feiern und Spielen in den Gruppen und im Oyak - einem beliebten Treffpunkt - vertieft wurden.

Fasziniert waren unsere  Schülerinnen und Schüler von der Offenheit und der Spontanität der Jugendlichen aus allen Nationen, ebenso von der friedvollen Atmosphäre untereinander und der Bereitschaft,  ganz unkompliziert über den Glauben im Alltag zu reden. Dabei ist es nicht Voraussetzung, einen festen Glauben zu haben, gerade die Suchenden finden oft mehr Klarheit für ihr Leben oder ihre jeweilige Lebenssituation. Und so trat unsere Gruppe ermutigt und tief beeindruckt nach dem Lichtergottesdienst am Samstagabend  die Heimreise an.

A. Lehnert-Branz