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Erstmalig Willkommenstage am Hohenstaufen-Gymnasium

Für neue Fünftklässler, die aus eher überschaubaren Grundschulen kommen, ist es nicht einfach, sich plötzlich in einer großen neuen Schule und einer Klasse mit mehr als 20 Schülern wiederzufinden. Deshalb gab es zu Beginn dieses Schuljahres erstmals Willkommenstage am HoGy, die bei der Eingewöhnung an der neuen Schule helfen sollten.

Ein schon seit Jahren von der Schulleiterin Martina Wetzel gehegter Wunsch einer Willkommenswoche für die neuen Fünftklässler konnte zu Beginn dieses Schuljahres realisiert werden. Möglichkeiten einer Umsetzung für dieses Projekt hat die Lehrerin Sibylle Gatter aus ihrer vorigen Schule ans HoGy mitgebracht. Nachdem die Idee in der Leitbildgruppe bei Vertretern aus Schülerschaft, Elternvertretern und Kollegium viel Anklang fand, wurde von einer Arbeitsgruppe ein Konzept speziell für das Hohenstaufen - Gymnasium entwickelt.

Die Ziele bestanden darin, die Schülerinnen und Schüler über ihre neue Schule, deren Angebote, Räumlichkeiten und Regeln, zu informieren. Sie erhielten Möglichkeiten des spielerischen Kennenlernens, beispielsweise in einem Geländespiel mit dem Diplom - Sozialpädagogen Johannes Ruetz, der am HoGy die Schulsozialarbeit leitet und einer Schulhausrallye, die bei den Schülerinnen und Schülern großen Anklang fanden. Des Weiteren wurden wichtige Formen der Arbeitsorganisation vermittelt, die von Anfang an im Schulalltag benötigt werden – unter anderem das sinnvolle Einrichten des Arbeitsplatzes zu Hause sowie das Packen der Schultasche, die plötzlich deutlich mehr Bücher und Hefte enthält als in der Grundschule. Außerdem konnten neben den methodischen Bausteinen und den Sozialkompetenztrainings wichtige organisatorische Dinge geklärt und eine räumliche Orientierung vermittelt werden.

"Ich fand toll, dass wir uns einleben durften", sagte eine Schülerin nach Abschluss der Willkommenstage. Auch die an der Umsetzung der Willkommenstage beteiligten Lehrerinnen und Lehrer fanden die gemeinsame erste Zeit sinnvoll. "Es ist wichtig, dass alle Fragen, die die Kinder bewegen, vorab geklärt werden können - nur dann können sie konzentriert mit dem Lernen beginnen." sagte Andrea Hüttner, die in einer der Klassen Deutsch unterrichtet. So konnten ganz alltägliche Hürden, wie das Lesen des Vertretungsplans oder das Finden des Biologie-Lehrsaals mit der Lerngruppe eingeübt werden, was den Schülerinnen und Schülern Sicherheit für die kommenden Wochen gab.
Die Kinder wussten die Hilfestellungen offenbar zu schätzen. So äußerte sich ein begeisterter Schüler in der abschließenden Auswertung: "Ich fand, dass alles toll war. Die nächsten Kinder sollen so etwas auch erleben."