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Berufsinformationstag am HoGy

Was könnte ich studieren, wie finde ich einen zu mir passenden Job, welche Berufe gibt es eigentlich? Diese Fragen beschäftigten am vergangenen Freitag die Oberstufenschüler des Hohenstaufen- Gymnasiums beim 2. Berufsinformationstag.

Professor Dr. Dieter Hundt zeigte als ehemaliger Schüler seine Verbundenheit mit dem HoGy und folgte einer Einladung von Schulleiterin Martina Wetzel. Der langjährige Geschäftsführer  der Allgaier-Werke und Arbeitgeberpräsident hatte 1958 sein Abitur am Hohenstaufen-Gymnasium abgelegt. Vor Schülern, Eltern und Lehrern und den weiteren Referenten eröffnete er mit seiner Rede die gut besuchte Veranstaltung in der HoGy-Turnhalle. In seinem Vortrag verwies Professor Hundt auf die Bedeutsamkeit der Frage nach der Gestaltung der Zukunft eines Menschen. Voraussetzungen und Anforderungen im Berufsleben seien neben einem ordentlichen Schulabschluss vor allem Zielstrebigkeit, Teamorientierung und Begeisterungs­fähigkeit. Eine Studien- und Berufsorientierung an Schulen sei wichtig, weil junge Menschen häufig noch unentschlossen seien, was die spätere Berufswahl angehe.

Ausdrücklich lobte er die Aktivitäten des Hohenstaufen-Gymnasiums, das mit dieser Informationsveranstaltung und als MINT-freundliche Schule mit bilingualem Zug ein zukunftsweisendes Schulprofil verwirklicht habe.

Was also kann eine Schule tun, um ihren Schülern die Vielfältigkeit unterschiedlicher  Berufe nahezubringen? Die Leitbildgruppe des Hohenstaufen-Gymnasiums hatte ein auf persönlichen Erfahrungen basierendes Konzept erarbeitet, weil sie in dieser Frage nicht nur die Agentur für Arbeit in der Pflicht sieht. Wie bereits vor zwei Jahren wurden ehemalige Schülerinnen und Schüler sowie Eltern vom Organisationsteam um Frau Steinbrenner und Herrn Zeller eingeladen, um über ihre Berufe bzw. Studiengänge anschaulich zu berichten. So konnten etwa 60 Experten und Studenten für über 30 Fachgebiete für diese Informationsveranstaltung gewonnen werden. In drei aufeinander folgenden Beratungseinheiten erhielten die Oberstufenschüler Tipps und Anregungen über die jeweiligen Berufsfelder bzw. Studiengänge.

Die aussagekräftigen Informationen über die vielfältigen Möglichkeiten und Wege, die in unterschiedliche Berufsgruppen führen, können so dazu beitragen, nach dem Abitur bzw. Schulabschluss den passenden Beruf zu finden.
Die Schülerinnen und Schüler bewerteten diesen Berufsinformationstag als sehr aufschlussreich, da letztlich nur sie selbst entscheiden, welche Ausbildung oder welchen Studiengang sie nach Beendigung ihrer Schulzeit in Angriff nehmen werden. Darüber hinaus empfanden sie die klaren, motivierenden Worte Professor Hundts als wegweisend.

So haben die Vorträge und Fragerunden der dreistündigen Veranstaltung dem einen oder anderen Oberstufenschüler hoffentlich geholfen herauszufinden, in welche Richtung der eigene Weg nach der Schulzeit gehen könnte.



Bericht in der NWZ vom 21. Oktober 2013: