Navigation

Sechs volle Tage und ein Sonntagabend in einer pulsierenden Millionenstadt:

16 HoGy-Schülerinnen und –schüler aus Kursstufe I entdeckten Moskau.  

Leben nur 15 Gehminuten von Kreml und Rotem Platz entfernt, in der Hostel Oasis, in der man auch gemütlich kochen und zusammensitzen kann.

Kennenlernen der Sehenswürdigkeiten: Roter Platz mit Leninmausoleum,  Kreml mit Kathedralen, das schicke Kaufhaus GUM gleich gegenüber, die neu aufgebaute, einst unter Stalin gesprengte Christ-Erlöser-Kathedrale, Moskva-City, das neue Geschäftszentrum.

Ausflug in die Geschichte: Das Stammhaus der Romanov-Dynastie – so lebten Bojaren vor Peter dem Großen, die Frauen wurden völlig abgeschottet! Denkmäler für Nikita Chruščov, Boris Jelcin, Raissa Gorbačova, viele Politiker, aber auch Künstler findet man auf dem Friedhof beim Neujungfrauenkloster.

Geistliches Leben in dem zum Unseco-Welterbe gehörenden Dreifaltigkeitskloster Sergiev Posad, 70 km außerhalb der Stadt, hier ist ein Priesterseminar und hierher kommen viele Pilger aus ganz Russland.

Kunstgeschichte: Die Künstlerkolonie Abramcevo, wo der Mäzen Mamontov alle namhaften Künstler seiner Zeit versammelte, deren Werke in der Tret’jakov-Galerie bestaunt werden: Vrubel‘, Serov, Repin, Vaznecov und viele andere.

Literaturgeschichte: Das Stadt-Wohnhaus von Lev Tolstoj und seiner Familie zeigt, wie Adelige im 19. Jahrhundert wohnten, aber auch Tolstojs Kampf um das einfache Leben. Die Bulgakov-Wohnung, eine ehemalige Kommunalka, gibt einen Eindruck von den schwierigen Bedingungen, unter denen der Autor in den 30erjahren des 20. Jahrhunderts lebte und arbeitete.

Moskauer Freizeitgestaltung im Gorkij-Park oder auf dem Arbat am Abend und im großen Staatszirkus bei der Universität. Nicht zu verachten auch die gemütliche Schifffahrt auf der Moskva, vorbei an allen Moskau-Highlights – und natürlich der Ballett-Besuch!

Wissenschaft hautnah: Ein Besuch in den obersten Stockwerken der Moskauer Lomonosov-Universität, dem geologischen Institut, zeigt spannende Zusammenhänge von Geologie, Geobiologie, Geochemie und Geografie – und einen traumhaften Ausblick über die Stadt.

Öffentlicher Personennahverkehr: Ob Električka, Metro, Bus oder Maršrutka – es gilt große Entfernungen zu überwinden. Einige Kilometer werden natürlich auch zu Fuß zurückgelegt!

Einkaufen: Ganz schön teuer ist es im größten Einkaufszentrum Europas am Europaplatz vor dem Kiewer Bahnhof! Aber es gibt auch günstige Designerketten, Märkte und nicht so teure Kaufhäuser – und manche wollen sowieso nur Lebensmittel einkaufen.

Speisen: Nicht nur in der Hostel-Küche gibt es leckeres Essen – zahllose Schnellrestaurants und Cafés bieten für jeden Geschmack etwas.

Aktuellste Informationen: Der Russland-Kenner Moritz Gathmann, Journalist und ehemaliger HoGy-Schüler, nimmt sich Zeit, mit den K1-Schülern über die aktuelle Situation in Russland zu sprechen und von seinen interessantesten Reportagen zu erzählen.
Die Zeit vergeht wie im Flug: Schon gilt es, die Heimreise anzutreten…