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Erneut gelungene Willkommenstage am Hohenstaufen-Gymnasium

Das HoGy führt nun schon zum zweiten Mal zum Schuljahresbeginn für die neuen Fünftklässler sehr erfolgreich Willkommenstage durch.

Für neue Fünftklässler, die aus eher überschaubaren Grundschulen kommen, ist es nicht einfach, sich plötzlich in einer großen Schule und einer Klasse mit vielen Schülern wiederzufinden. Deshalb gibt es seit dem letzten Schuljahr die sogenannten „Willkommenstage“ am HoGy, die bei der Eingewöhnung an der neuen Schule helfen sollen.
Die Idee dieser Willkommenstage besteht schon länger und fand rasch Anklang bei Vertretern aus Schülerschaft, Elternvertretern und Kollegium, sodass ein Konzept speziell für das Hohenstaufen – Gymnasium entwickelt wurde.

Die neuen Schülerinnen und Schüler sollen sich gut empfangen fühlen und erste Unterstützung und Informationen auf unterschiedlichen Gebieten des schulischen Lebens erhalten. So bestehen wichtige Ziele unter anderem darin, die Kinder über Angebote, Räumlichkeiten, Organisation und Regeln zu informieren. Unsere neuen Fünftklässler erhielten hierbei die Möglichkeit des spielerischen Kennenlernens. In einem Geländespiel mit unserem Schulsozialarbeiter Herrn Ruetz bot sich ihnen die Gelegenheit, Kontakte zu Mitschülerinnen und Mitschülern zu knüpfen und kreative Ideen gemeinsam umzusetzen. So gelingt die Eingewöhnung und das gemeinsame Kennenlernen für alle leichter.
Um sich besser im neuen Schulgebäude zurechtzufinden, wurde eine Schulhausrallye durchgeführt, bei der die Schülerinnen und Schüler soziale Beziehungen untereinander aufbauen und in zwangloser Atmosphäre das Schulhaus erkunden und kennenlernen konnten.
Des Weiteren wurden wichtige Formen der Arbeitsorganisation vermittelt, die im Schulalltag von Beginn an benötigt werden. Unter anderem wurde das sinnvolle Einrichten des häuslichen Arbeitsplatzes sowie das Packen der Schultasche, die aufgrund der vielen Fächer plötzlich deutlich mehr Bücher und Hefte enthält als in der Grundschule, besprochen.
Neben diesen organisatorischen und methodischen Hilfen wurden erste Schritte des Sozialkompetenztrainings STUPS vermittelt und gemeinsam die Mensa besucht.
Der unterstützende Zugang wird von den Kindern positiv aufgenommen. „Ich habe mich sehr gefreut, dass ich erst einmal Zeit für die Eingewöhnung bekommen habe. Viele meiner Fragen sind jetzt schon beantwortet. Nun freue ich mich auf den eigentlichen Unterrichtsbeginn“, sagte ein Schüler nach dem Abschluss der Willkommenstage.
Auch die an der Umsetzung beteiligten Lehrerinnen und Lehrer fanden die gemeinsame erste Zeit sinnvoll: „Es ist wichtig, dass alle Fragen, die die Kinder bewegen, vorab geklärt werden können. Denn dann haben sie die Konzentration, die für das Lernen benötigt wird.“ Alltägliche Hürden, wie das Lesen des Vertretungsplans oder das Finden von Fachräumen, werden mit der Lerngruppe eingeübt, was den Schülerinnen und Schülern Sicherheit für die kommenden Wochen gibt.

Diese Hilfestellung wussten die Kinder zu schätzen und so äußerte sich eine Schülerin in der abschließenden Auswertung: „Ich fand die Willkommenstage toll und fühle mich nun in der Schule schon sehr sicher und gut aufgehoben.“
Zu den Vorteilen der Willkommenstage gehört, dass die Kinder von den Lehrerinnen und Lehrern in aufgelockerter Atmosphäre in ihrer Individualität wahrgenommen werden können.
Mit großem Engagement und Einfühlungsvermögen haben die Lehrerinnen und Lehrer die Kinder in diesen Tagen begleitet.
Das Kollegium freut sich, dass das Angebot der Willkommenstage die Schülerinnen und Schüler anspricht und ihnen dieses Programm erneut geboten werden konnte.


Artikel in der NWZ vom 23. September: