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Molekularbiologisches Praktikum im Robert-Mayer-Labor der Experimenta in Heilbronn

Auch in diesem Schuljahr führte eine Exkursion die Schülerinnen und Schüler der beiden 4- bzw. 5-stündigen Biologie-Kurse der Kursstufe I im Juli zur Experimenta nach Heilbronn, wo sie im Rahmen der "Akademie junger Forscher" molekularbiologische Arbeitsweisen kennenlernen und anwenden konnten.

Ziel des Praktikums war es, verschiedene Varianten des Proteins GFP (green fluorescent protein), welches von gentechnisch veränderten Bakterien im Vorfeld in größeren Mengen produziert wurde, aus den Zellen zu isolieren, mit Hilfe einer Affinitätschromatographie aufzureinigen und dann im Anschluss qualitativ bzw. quantitativ zu bestimmen.

Dabei wurde der qualifizierte Umgang mit Eppendorf-Pipetten ebenso eingeübt wie die fachgerechte Bedienung einer Zentrifuge und Befüllung der Polyacrylamid-Geltaschen für die Gelelektrophorese. Bei der quantitativen Bestimmung mittels Farbreaktion waren abschließend auch mathematische Fähigkeiten gefragt.

Aufgrund der Arbeit mit gentechnisch veränderten Bakterien ist das Robert-Mayer-Labor als S1-Labor (Sicherheitsstufe 1) eingestuft, was entsprechende Sicherheitsbestimmungen und Regelungen mit sich bringt. So ist z. B. das Tragen von Schutzkleidung (Laborkittel, Handschuhe, z. T. Schutzbrille) oder die Desinfektion der Hände vor Verlassen des Labors obligatorisch.

zu Beginn: Sicherheitsbelehrung und theoretischer Hintergrund
Vortexen zum Durchmischen der Bakteriensuspension
konzentriertes Lesen der einzelnen Arbeitsschritte
Befüllen der Zentrifuge
das erste Zwischenergebnis lässt erfolgreiches Arbeiten erahnen
Befüllen der Geltaschen …
… ob's erfolgreich war, wird man später sehen …
… bis jetzt sieht's ganz gut aus
das Herauslösen der Gele ist Sache des Profis
Was wird das Gel am Ende zeigen?
… und weiter geht's …
Vorbereitung der quantitativen Bestimmung des Proteingehalts
Ist noch alles richtig so?
Eintragen und Vergleich der Ergebnisse
Alles gut gelaufen!!