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Kriminalistischer Musik- und Theaterabend des HoGy in der Stadthalle

Musiker, Sänger und Theaterakteure des Hohenstaufen–Gymnasiums, der Pestalozzischule und der Freien Waldorfschule Filstal boten den Zuschauern in der Stadthalle einen spannenden und kurzweiligen Abend.

Am Dienstag vergangener Woche fand der Musik- und Theaterabend des Hohenstaufen–Gymnasiums in der Göppinger Stadthalle statt. Der erste Teil des Abends war der Musik gewidmet. Das Unterstufenorchester führte gemeinsam mit dem Vororchester der Freien Waldorfschule Filstal anschaulich in das Programm ein und spielte unter der Leitung von Christian Römer und Gabriele Herrmann Händels „Festlichen Marsch“. Nach zaghaftem Beginn brachten die jungen Musikerinnen und Musiker im Verlauf der Darbietung klare harmonische Klänge hervor und die Zuhörer waren durch die Unterhaltung vollkommen gefangengenommen.

Die Schulleiterin Martina Wetzel stellte in ihrer herzlichen Begrüßung fest, dass Musik und Theater Menschen weltumfassend verbinden würde. An diesem Abend verband die Veranstaltung das HoGy, die Pestalozzischule und die Freie Waldorfschule Filstal, die in Kooperation ein gelungenes Programm auf die Beine stellten.

Harmonisch und musikalisch abgerundet agierte die Streicher–AG, die Arrangements von Kathy und David Blackwell zum Besten gab.

Akzente setzte der Unterstufenchor, der kriminalistische Lieder mit mörderischem Inhalt präsentierte, die die Zuschauer vergnügt zur Kenntnis nahmen und am Ende mit viel Applaus bedachten. Unter der umsichtigen Leitung von Sylvia Knapp und der Klavierbegleitung von Peter Joas kam bei den vorgetragenen Liedern viel Freude auf, was der Chor mit zwei Zugaben an die Zuhörer honorierte.

Voller Energie und mit kriminalistischen Spürsinn ging es im Anschluss weiter, als das Theaterstück „Jagd in Berlin“ aufgeführt wurde, dessen Handlung teils aus Detektivgeschichten, teils aus Improvisationen beruht. Emmi, dargestellt von Michelle Engel, wird von ihrer Mutter zur Tante nach Berlin geschickt. Auf der Fahrt stiehlt man ihr ganzes Geld, das Emmi für einen gefälschten Führerschein für ihre Mutter ausgeben wollte. Auf abenteuerliche Weise und in detektivischem Gespür lernt Emmi in der großen Stadt Freunde kennen, die ihr helfen, das Geld zurück zu bekommen. Am Ende, nachdem alle Abenteuer gut überstanden sind und sie ihr Geld wieder hat, stellt das schwäbische Mädchen vom Land fest, dass „Berlin voll krass“ sei. In Kooperation von Pestalozzischule und Hohenstaufen-Gymnasium haben Gerald Schelle und Margarete Kienzle die vielen Schauspielerinnen und Schauspieler umsichtig auf ihre Rollen vorbereitet. Das einfache, aber wirkungsvolle Bühnenbild unterstützte die beeindruckenden Darstellung.
Am Ende gab es viel Applaus für einen gelungenen Abend.