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Großer Motivationsschub, große Vielfalt

Sehr zufrieden, ja teilweise begeistert blicken die drei aktuell obersten Jahrgangsstufen des Hohenstaufen-Gymnasiums auf einen nicht alltäglichen schulischen Pflichttermin zurück. Nach einem mitreißenden und weitsichtigen Einführungsvortrag in der HoGy-Turnhalle bot der Berufsinformationsabend am 9. Oktober mit über 70 ehrenamtlichen Experten eine beeindruckende Vielfalt an Einblicken in  rund 40 verschiedene Studien- und Berufssparten, die den Zehntklässlern und Kursstufenschülern über ihren Werdegang und ihre Tätigkeit bereitwillig Auskunft gaben und damit viele Fenster in die Zeit nach dem Abitur öffneten.

Bereits zum dritten Mal hatte das Organisationsteam um Herrn Zeller, Frau Steinbrenner, Frau Wienecke, Frau Staudenmayer, Herrn Schelle und Frau Wetzel, zu einer solchen Veranstaltung eingeladen. Das Besondere bei der Sache hatte sich schon 2011 und 2013 als Erfolgsrezept erwiesen: Alle mitwirkenden Berater sind oder fühlen sich mit dem HoGy persönlich verbunden. Viele von ihnen haben selbst hier das Abitur abgelegt, einige sind Eltern von jetzigen oder früheren Schülern, wieder andere unterrichten selbst – sie alle möchten zu einer erfolgreichen Zukunft der künftigen Abiturienten beitragen und hatten daher gern zugesagt, den jetzigen Oberstufenschülerinnen und -schülern als Berufsberater zur Verfügung zu stehen.

Timo Gößler, der das HoGy 1997 mit dem Abiturzeugnis in der Tasche verließ und inzwischen an der Filmuniversität Babelsberg als Dozent und Drehbuchautor tätig ist, schilderte in seiner pointierten Eröffnungsrede seinen eigenen, anfangs recht kantigen Weg zum Traumjob. Der gebannten Zuhörerschaft versetzte er gekonnt einen Motivationsschub und betonte dabei den Zusammenhang von persönlichen Interessen, Selbstverwirklichung, Entwicklung und Freude – die Suche nach dem passenden Beruf könne nicht losgelöst davon betrachtet werden.
Anschließend verteilten sich die rund 220 Schülerinnen und Schüler auf die verschiedenen Räume im Schulhaus, wo ihnen die zahlreichen Experten in drei Beratungsrunden geduldig Rede und Antwort standen. Auch wenn wohl nicht jeder später einen der drei Berufe ausüben wird, über die er sich an diesem Abend informiert hat – ein gelungenes Fundament für die berufliche Orientierung ist hiermit gelegt.

I. Dobos u. M. Wetzel