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Frühjahrskonzert mit Musik und Theater des Hohenstaufen-Gymnasiums in der Stadthalle

Alte Ohrwürmer in neuem Gewand
Fernweh und Freundschaft


Die Streicher-AG unter der Leitung von Peter Joas und am Klavier begleitet von Annsophie Scherer eröffnete den Abend festlich mit Henry Purcells Rigaudon und schuf auf diese Weise die passende Atmosphäre für die Ansprache der Schulleiterin Frau Wetzel, die neben vielen Ehemaligen insbesondere die Schüler, Kollegen und Schulleitung der Pestalozzi-Schule begrüßte.
Im Anschluss entführte die Streicher-AG das Publikum in die Ferne - schwungvolle und nachdenkliche Weisen ließen an Ungarn und Spanien denken und zeigten zudem eindrucksvoll, was man nach wenigen Monaten Instrumentalunterricht schon erreichen kann, wenn man gemeinsam musiziert.
Der Unterstufenchor, geleitet von Sylvia Knapp und am Klavier begleitet von Peter Joas,  führte die musikalische Reise weiter. Mancher Zuhörer dürfte sich nicht nur in ferne Länder, sondern auch in die eigene Jugend zurückversetzt gefühlt haben, insbesondere, als der Chor mit erkennbarem Spaß am Musizieren Henry Valentinos „Im Wagen vor mir fährt ein junges Mädchen“ mit Gesang, Pfiffen und Zwischenrufen eine der wohl berühmtesten Autofahrten in der Geschichte des Schlagers aufleben ließ. Anschließend wurde mit Reinhard Meys „Über den Wolken“ das Fernweh des Publikums weiter geweckt, bevor der EAV-Klassiker „Wie eine Fata Morgana“ ein Lächeln auf das Gesicht so manchen Konzertbesuchers zauberte. Die präzise Aussprache des Chors ermöglichte es insbesondere der Elterngeneration, sich an die Texte zu erinnern und dürfte so erheblich zur Freude an den Ohrwürmern beigetragen haben.
Über Country Roads konnte das Publikum dann langsam die Rückreise antreten, bevor der Chor, begleitet vom rhythmischen Klatschen des Publikums, die Schwäbische Eisenbahn durch den Saal dampfen ließ.

Auch die Kooperation der Theater-AG von Pestalozzi-Schule und Hohenstaufen-Gymnasium führte das Publikum sowohl in die geographische Ferne als auch in die Jugend zurück. Unter der Gesamtleitung von Margarete Kienzle, Angelika Bergmeister sowie Gerald und Eva Schelle erweckten die Mitwirkenden voller Schwung und Temperament  in bewegten Szenen die Geschichte der roten Zora und ihrer Bande zum Leben. Der mutige Widerstand gegen Karamans Bande und die Solidarität mit dem Fischer Gorian und dem vermeintlichen Dieb Branco zeigte die Bedeutung von Zusammenhalt und Freundschaft.

Am Ende gab es viel Applaus für einen gelungenen Abend.