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Schüleraustausch USA 2011

Nachdem die Amerikaner im Juli für knapp drei Wochen bei uns waren, flogen wir am 2. September mit Herrn von Heißen nach Minneapolis. Wir trafen uns um 08:30 Uhr am Stuttgarter Flughafen, wo unser Flug mit Delta Airlines nach Atlanta startete. In Atlanta, dem größten Flughafen der Welt, stiegen wir in unser Flugzeug nach Minneapolis um. Die nächsten drei Wochen verbrachten wir mit unseren Austauschpartnern in Owatonna im Bundesstaat  Minnesota, bevor wir am 22. September wieder nach Hause flogen.

Freizeit:
Unser Freizeitprogramm in den USA war sehr vielfältig. Es begann mit der Besichtigung eines  bekannten Outdoor-Ausstatters (Cabelas), der mit vielen ausgestopften Tieren einem Museum gleicht. Nach der Schule spielten wir Tennis und Soccer, gingen shoppen und amerikanisch essen. Außerdem spielten wir Paintball, ein Spiel, bei dem man die gegnerische Mannschaft mit Farbpatronen abschießt. Manche fuhren mit ihren Gasteltern auch noch Wasserski auf einem der vielen Seen. Weitere Highlights waren ein Baseball- und ein American Football-Spiel.

Ausflüge:
In den Twin Cities Minneapolis und St Paul, welche auch die größten Städte Minnesotas sind, waren wir in der eindrucksvollen Mall of America (größtes Einkaufszentrum des Landes mit ca. 500 Shops), besichtigten das Capitol, fuhren Boot auf dem Mississippi und waren auf der State Fair.
Neben Minneapolis und St Paul waren wir auch in Duluth. Duluth liegt im nördlichen Teil des Landes am Lake Superior. Dieser See hat eine Fläche, die deren Österreichs entspricht und beinhaltet ein Zehntel des Süßwasservorkommens der Welt. Dort besuchten wir den bekannten Split Rock, auf dem ein alter Leuchtturm steht. Danach ging es weiter zu den Gooseberry Falls, wo wir wunderschöne Eindrücke der Natur gesammelt haben.

Schule:
Dienstags begann auch für die Amerikaner der Schulalltag wieder. Unser erster Eindruck war, in einem Filmset gelandet zu sein. Der Tag begann nach der allgemeinen Information mit einem sogenannten Pepfest. In der riesigen Turnhalle wurden wir von Cheerleadern, Orchestermusik und dem Rektor  begrüßt, wobei auch die verschiedenen Schulorganisationen (School Council, Sportsclubs…) vorgestellt wurden. Außerdem leisteten wir unseren ersten Flaggenschwur und sangen die Schulhymne. Auch die verschiedenen Cliquen (Cheerleader, Footballer, Clubs usw.), die man aus zahlreichen Filmen kennt, waren vertreten.
Der Schultag geht von 08:00 Uhr bis um 14:30 Uhr und wird durch die Lunchbreak unterbrochen. Viele Schüler betreiben anschließend noch Sport an der Schule.
Zusammen mit unseren Partnern besuchten wir in den nächsten Tagen die verschiedenen Fächer, die sich teilweise sehr von den deutschen unterscheiden: Chor, Orchester, Theater, Human Relations, Agriculture, Animal Care, Kochen, Sozialarbeit, Mathematik, verschiedene Sprachen, Computer, World Religions, Geschichte, Englischkurse…    Auch der Stundenplan unterscheidet sich deutlich, da die Amerikaner pro Vierteljahr jeden Tag die gleichen Fächer haben.
Die amerikanische Schule ist für alle Fächer sehr gut ausgestattet: in fast jedem Raum befindet sich ein Whiteboard und in allen Gängen stehen Computer zur freien Verfügung.
Außerdem herrscht zwischen Lehrern und Schülern ein freundschaftlicheres Verhältnis. So ist es für beide Gruppen durchaus normal, einander aus ihrem Privatleben zu erzählen. Trotzdem herrscht Höflichkeit und Respekt.

Autoren:
Herr von Heißen, Amerika-Gruppe (Ludwig, Hannes, Max, Felix, Tim, Sandra, Leo, Linda, Florian, Lisa, Jonathan, Albert, Anabel, Dominik)