Von „Arbeit macht frei“ zu „Nie wieder“: Sichtlich betroffen erfuhren unsere drei neunten Klassen in der Gedenkstätte auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau, wie das Unrechtssystem des Nationalsozialismus funktionierte.
Der Appellplatz, auf dem die Häftlinge in dünner Kleidung morgens und abends antreten mussten, das große Wirtschaftsgebäude, in dem die Gefangenen registriert und auch gefoltert wurden, die lange Reihe von Gefängniszellen im Bunker, die nachgebauten Schlafbaracken, der kalte Wind auf dem weitläufigen Gelände, die Wachtürme und der Krematoriumsbereich vermittelten eindrücklich die Menschenverachtung und Todesangst, die hier in den Jahren 1933 bis 1945 herrschten.
Nach dem zweieinhalbstündigen geführten Rundgang hatten wir noch Zeit uns die umfangreiche Ausstellung und die verschiedenen Gedenkorte auf dem Gelände genauer anzusehen, viele schauten sich auch den Dokumentarfilm mit Originalaufnahmen von der Befreiung und Zeitzeugenberichten an.
Wir danken dem HoGy-Förderverein für die großzügige finanzielle Unterstützung dieser Exkursion, die für das Verständnis von Demokratie und Erinnerungskultur, Achtung vor den Menschenrechten und die Herausbildung von Verantwortungsbewusstsein so wichtig ist.