Schule ist mehr als Noten, Fächer und ein Gebäude. Wir setzen ein Zeichen für Solidarität!

Ein Abend voller Musik, Bewegung und gelebter Gemeinschaft: Mit einem abwechslungsreichen Solidaritätskonzert haben die Schülerinnen und Schüler des Hohenstaufen – Gymnasiums eindrucksvoll gezeigt, wie vielseitig Solidarität zum Ausdruck gebracht werden kann. Das Publikum erlebte ein Programm, das berührte, begeisterte und immer wieder für großen Applaus sorgte.
Schon die ersten Solobeiträge ließen aufhorchen. Mit viel Gefühl und beeindruckender stimmlicher Sicherheit interpretierten die jungen Sängerinnen und Sänger Klassiker wie Be Our Guest aus Die Schöne und das Biest sowie Michael Jacksons Heal the World. Ihre ausdrucksstarken Darbietungen sorgten für Gänsehautmomente und zeigten, wie viel musikalisches Talent an der Schule steckt.
Dass Solidarität viele Facetten hat, machten die Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen deutlich. Mit persönlichen Wünschen und Gedanken regten sie das Publikum zum Nachdenken an und erinnerten daran, wie wichtig Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und gegenseitiger Respekt im Alltag sind.
Auch die Streicher-AG überzeugte mit ihrem musikalischen Können. Mit viel Konzentration und Spielfreude präsentierten die jungen Musikerinnen und Musiker, was sie in den vergangenen Monaten erarbeitet hatten.
Für den musikalischen roten Faden des Abends sorgte die Hogy-Band. Mit mitreißenden Instrumentalstücken – darunter Fisherman’s Glory, eine Eigenkomposition der Band – setzte sie immer wieder klangvolle Akzente zwischen den Programmpunkten und begeisterte das Publikum mit ihrem abwechslungsreichen Repertoire und ihrem souveränen Zusammenspiel.
Zu einem Höhepunkte des Abends gehörte der Auftritt der Akrobatik-AG. Mit einer perfekt auf die Musik abgestimmten Choreografie verbanden die Schülerinnen und Schüler Kraft, Eleganz und Präzision zu einer beeindruckenden Darbietung, die das Publikum mitriss und mit lang anhaltendem Applaus belohnt wurde.
Für schwungvolle Stimmung sorgte anschließend der Unterstufenchor. Mit Liedern wie Dracula Rock bewiesen die jungen Sängerinnen und Sänger nicht nur ihre stimmliche Qualität, sondern auch große Bühnenpräsenz und ansteckende Freude am gemeinsamen Musizieren.
Den Schlusspunkt setzte die Sambia-AG. Sie berichtete anschaulich von der langjährigen Schulpartnerschaft und den Erfahrungen aus dem Austausch. Dabei wurde deutlich: Solidarität endet nicht an den eigenen Schulmauern, sondern lebt vom Interesse aneinander und vom Engagement über Ländergrenzen hinweg.
Möglich wurde die Veranstaltung auch durch die großzügige Unterstützung des Fördervereins der Schule. Mit seiner finanziellen Hilfe trug er dazu bei, dass das Solidaritätskonzert in diesem Rahmen durchgeführt werden konnte. Für dieses Engagement bedankt sich die Schulgemeinschaft herzlich.
Der Erlös des Solidaritätskonzerts kommt dabei gleich zwei wichtigen Projekten zugute: Jeweils die Hälfte der Spendeneinnahmen geht an den Verein „Jugend goes Zukunft e.V.“ sowie an die Sambia-Initiative der Schule zur Unterstützung der Kabulonga Girls Secondary School. So wirkt das Engagement der Schulgemeinschaft weit über den Konzertabend hinaus und leistet einen konkreten Beitrag für bessere Zukunftsperspektiven – sowohl vor Ort als auch international.
Das Solidaritätskonzert war weit mehr als ein bunter Abend mit Musik und Unterhaltung. Es zeigte eindrucksvoll, was entstehen kann, wenn junge Menschen ihre Talente einsetzen, Verantwortung übernehmen und sich gemeinsam für eine gute Sache engagieren. Ein Konzert, das noch lange nachklingen wird – nicht nur wegen der Musik, sondern auch wegen seiner Botschaft. (Text: A. Hüttner)