Die Studienreise nach Georgien war etwas ganz Neues. Während viele von uns vorher kaum etwas über dieses Land wussten, haben wir schnell gemerkt: Georgien ist ein sehr vielfältiges Land und auf jeden Fall eine Reise wert. Die Klassen 10, K1 und K2 durften Teil dieses besonderen Erlebnisses sein.
Am Freitagnachmittag ging unsere Reise los. Ich glaube, wir alle wussten nicht genau, was uns erwarten würde. Am ersten Tag hatten wir die Möglichkeit, eine georgische Schule zu besuchen. Dort wurden wir sehr herzlich und mit einem traditionellen georgischen Tanz begrüßt. Anschließend lernten wir die georgischen Schülerinnen und Schüler kennen und verbrachten den ganzen Tag mit ihnen. Wir wurden sehr schnell aufgenommen und hatten viel Spaß miteinander.
Am nächsten Tag lernten wir unseren Guide Gari kennen. Er begleitete uns die gesamten sechs Tage und zeigte uns Georgien nicht nur aus touristischer Sicht, sondern aus einer Perspektive, die nur wenige Touristen erleben. Wir besuchten viele orthodoxe Kirchen und Klöster und konnten die Religion des Landes etwas näher kennenlernen.
An anderen Tagen durften wir atemberaubende Ausblicke auf die georgische Natur genießen. Die Natur in Georgien ist an jedem Ort anders: Mal ging es in die Berge, ein anderes Mal machten wir ein Wanderung durch den Wald. Jeder Tag war etwas Besonderes. An einem Tag stand mehr die Natur im Mittelpunkt, an einem anderen Tag die Architektur, die für uns neu und beeindruckend war.
Natürlich haben wir nicht nur die Landschaften und Sehenswürdigkeiten genossen, sondern auch die georgische Küche. Jeden Tag gab es etwas Neues zu probieren. Besonders spannend war ein Workshop, bei dem uns gezeigt wurde, wie traditionelle georgische Gerichte wie Khinkali und Khachapuri zubereitet werden. Jeder von uns durfte selbst mitmachen und etwas kneten und formen. Die Arbeit hat sich gelohnt, denn das Essen schmeckte noch besser, nachdem wir es selbst zubereitet hatten.
Was viele von uns nicht erwartet hatten: In Georgien sprechen viele Menschen Russisch. Dadurch konnten wir uns ebenfalls verständigen und unsere Russischkenntnisse in der Praxis anwenden. Das ist uns allen sehr gut gelungen.
Begleitet wurde die gesamte Reise von Frau Ruder und Herrn Paravac . Dieses unglaubliche Erlebnis hat uns alle begeistert und positiv beeindruckt.
Alexandra (K1)