Weihnachtsgottesdienst

Merry Christmas“ – was als geläufige Formulierung bekannt ist, bekam in unserem Weihnachtsgottesdienst eine ganz neue und tiefe Bedeutung: So lautet nämlich auch der Titel eines Films, der an der Front im Ersten Weltkrieg spielt: Dort kämpfen deutsche Soldaten gegen Franzosen und Schotten. Doch mitten im Krieg geschieht das Wunder: An Heiligabend legen alle die Waffen nieder und begegnen sich. Nicht als Deutscher, Franzose oder Schotte, sondern von Mensch zu Mensch. Gespräche werden geführt, Essen und Trinken werden geteilt.
Auch wenn uns von diesem Ereignis viele Jahrzehnte trennen: Krieg herrscht heute immer noch. Und Grenzen gibt es überall, nicht nur im Krieg an der Front, sondern auch zwischen und Menschen.
Jesus ist gekommen, um Frieden zu bringen. Das gelingt, wenn ich im Nächsten den Menschen sehe. Wenn ich die Hand ausstrecke und einen Schritt über meine Grenze gehe.
Als Zeichen dafür gab es für alle ein Patronenkreuz: Ehemalige Kindersoldaten aus Liberia fertigen diese Kreuze aus Patronenhüllen. Als Zeichen für Jesus, dessen Liebe größer ist als jeder Krieg und jede Grenze.
Für die finanzielle Unterstützung danken wir dem Hogy-Förderverein und den privaten Spenderinnen und Spendern herzlich!

Wir wünschen euch allen, dass Weihnachtsbaum keine Handgranate hängt und dass unter dem Baum Frieden sein darf. Frohe Weihnachten!