Fruchtbare Begegnung der seltenen Art

Sechzig (!) Jahre nach ihrer eigenen Abiturprüfung waren neun damalige Schüler des Hohenstaufen-Gymnasiums am 9. Juni bei neun aktuellen Schülerinnen und Schülern des Abiturjahrganges 2027 zu Gast. Schnell entwickelte sich ein interessantes Gespräch über Unterschiede und (fast) Gleichgebliebenes: Stundenplan, Unterrichtsmethoden, Medien, Leistungsdruck, Formen der Abiturprüfung, Verhältnis zu Lehrern, Studienfächer, Freizeitgestaltung…

Beeindruckt hat die Männer, die in den nächsten beiden Jahren ihren achtzigsten Geburtstag feiern können, dass die heutigen K1-Schülerinnen und -Schüler doch recht genau über ihre beruflichen Wünsche Bescheid wissen. Nicht zuletzt auch ein Ergebnis der ausgeprägten Berufsorientierung am Hogy.

Der Abiturjahrgang 1966 wurde in seiner fünften Klasse noch in den Räumen des heutigen Freihof-Gymnasiums und der Uhlandschule unterrichtet, um dann in der sechsten Klasse in den Neubau des Hohenstaufen-Gymnasiums zu ziehen, just also den Gebäudekomplex, der gerade generalsaniert wird und in den die Abiturienten von 2027 im kommenden Schuljahr zurückziehen werden.

Herr Sperling gab einige Einblicke in Umfang und Art der Sanierung. Anschließend begaben sich alle in den Südbau, der erst ab dem Sommer von der Sanierung betroffen sein wird. In den teils noch sehr bauzeitlich ausgestatteten Räumen kamen dann schnell viele Erinnerungen an die vergangene Schulzeit auf. Eine Besichtigung der Mensa im Haus der Jugend, die seit 2009 in Betrieb ist und deren Konzept sehr gelobt wurde, und die Tatsache, dass neben der Turnhalle auch ein Schwimmbad gebaut wurde, ließ einen der Teilnehmer die Bemerkung machen: „Das ist ein richtiges Schulzentrum geworden, toll.“ Nach der Schule standen dann u.a. der Hohenstaufen und Schloss Filseck auf dem Programm.

Wir wünschen den „Alten Herren“ unseres Gymnasiums, dass sie noch oft ihr (jährliches!) Abiturtreffen machen können.