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Studienfahrt K2 nach Bremen

Studienfahrt nach K2 nach Bremen

Vom 18. bis zum 23. September waren 14 Schüler der K2 mit Herrn Mackevics und Frau Merkl auf Studienfahrt in Bremen. Mit der Deutschen Bahn sind wir hin- und zurückgefahren und hatten dabei geringe Verspätungen. Vor Ort gab es in den ersten Tagen vereinzelt Regen doch das Wetter wurde immer besser. Unser Hotel war sowohl in Bahnhofs- als auch in Stadtnähe. 

Am ersten Tag bekamen wir direkt eine Stadtführung. Uns wurde innerhalb von zwei Stunden ein Teil von Bremen gezeigt. Ein witziger Bestandteil der Führung war ein Schachtdeckel in den man eine Münze werfen konnte, woraufhin ein Tier der Bremer Stadtmusikanten aufheulte.

Am Montag gab es eine Stadtrallye zu welcher wir uns in zwei Gruppen aufteilten. Die eine Gruppe hielt sich mehr im „ländlichen“ Teil Bremens auf und die andere im städtischen. Jede Gruppe bekam Bilder von Denkmälern, zu welchen wir selbstständig finden und uns gemeinsam davor fotografieren sollten. Dabei lernten wir Bremen, die Bremer und einige Denkmäler besser kennen. Die Gruppe welche sich im ländlichen Teil aufhielt war schneller und gewann Snacks. 

Am darauffolgenden Tag besuchten wir in Bremerhaven das Klimahaus, in dem wir verschiedenes zum Thema Klima, Klimawandel und Wetter lernen und bestaunen konnten. Dort konnte man den Spuren von Axel Werner folgen und ihn bei seiner Weltreise entlang des Längengrades 8° 34′ Ost begleiten. Bei dieser Reise durchliefen wir Räume, die verschiedenen Länder nachgestellt haben. Dort gab es zum Beispiel einen Raum in dem es 35° C und die Feuchtigkeit aus dem Regenwald hatte und im nächsten Raum hatte es -12° C mit echtem Eis und Schnee, fast wie in der Antarktis. 

Mittwochs haben wir in Cuxhaven eine Wattführung bekommen. Zuerst aber mussten wir vom Bahnhof zu dem Strand laufen an dem die Wattführungen startete. Wir liefen durch einen kleinen Teil des Hafens und dann an der Küste entlang. Dabei konnten wir viele Schiffe, Frachtlader und sogar die Küstenwache beobachten. Ab der Stelle an der das Watt angefangen hat, hat sich unsere kleine Gruppe aufgeteilt. Herr Mackevics und ein Teil von uns ging ab da schon ins Watt und der andere Teil machte mit Frau Merkl einen entspannten Spaziergang entlang der Küstenpromenade. Herr Mackevics´ Gruppe hatte sehr viel Spaß bei der Suche nach Krebsen und beim Versinken im Watt. Als wir dann auf unseren Wattführer stießen, begaben wir uns alle ins Watt. Wir waren zwei Stunden lang auf einer spannenden Wanderung durch den Schlick, Schlamm und Sand. Uns wurden verschiedene Tiere gezeigt und interessante Fakten nahegelegt. Ein spannender Fakt war zum Beispiel, dass auf einem Quadratmeter bis zu 10.000 verschiedene Tiere leben. Nach der Wanderung waren alle ziemlich erschöpft und so hungrig, dass manche erstmal ihr Vesper auspackten oder sich ein Fischbrötchen kauften. 

Am vorletzten Tag ging unsere Reise noch einmal nach Bremerhaven wo wir das Deutsche Auswandererhaus besuchten. Dort wurde uns in einer eineinhalb stündigen Führung die Geschichte zu Ein- und Auswanderung in Bremerhaven veranschaulicht. Dabei lernten wir verschiedene und spannenden Lebensgeschichten, berührenden Sammlungsstücken und einzigartige Ausstellungsräume kennen. In dem Museum gibt es echte Teile von Ein- und Auswandererschiffen, originale Gegenstände und Dokumente sowie lebensechte Pupen (die man des Öfteren mit einem Menschen verwechselte) welche den Aufenthalt sehr spannend gestalteten. Außerdem bekam jeder von uns zu Beginn der Führung ein Kärtchen zu einer echten Person, die einmal ausgewandert ist. Zu einem späteren Zeitpunkt konnten wir uns eine Digitale Biografie anhören, in der uns die Geschichte und Hintergründe der Auswanderung erzählt wurden. 

Nach der Führung hatten wir drei Stunden Freizeit. Wir konnten entweder das Museum weiter erkunden, in die Stadt gehen oder das Technikmuseum U-Boot „Wilhelm Bauer“ im Museumshafen besuchen. 

Nach der Freizeit ging es für uns auf eine lehrreiche Schiffsfahrt durch den Hafen, wobei wir zu fast jedem Schiff tolle Erklärungen bekamen. Wir lernten unter anderem wie Docks funktionieren, aber auch, dass ein Anker 12 Tonnen wiegen kann. Außerdem erfuhren wir, dass man im Hafen nicht ankern darf, denn Unterwasser verlaufen elektrische Leitungen und wenn eine davon beschädigt wird kommt es in ganz Bremerhaven zu einem Stromausfall. 

Am letzten Abend waren wir alle gemeinsam italienisch Essen und haben den Abend ausklingen lassen. 

Während unseres gesamten Aufenthaltes haben wir uns gegenseitig besser kennengelernt und haben es genossen eine kleinere Gruppe gewesen zu sein. In unserer täglichen Freizeit waren wir immer zusammen. Wir sind gemeinsam essen gegangen oder haben Essen bestellt, sind gemeinsam in die Stadt gegangen oder ins Kino, haben abends zusammen Spiele gespielt und uns viel unterhalten. Vor allem von dem Spiel Werwolf haben wir sehr viele Runden gespielt und fast jeder hat Gefallen daran gefunden. 

Abschließend möchten wir Herrn Mackevics und Frau Merkl für diese tolle Woche danken. 

(Von Nicole Wittlinger und Anita Kechter)